Leistung auslegen · 8 Min.

Wärmepumpe richtig dimensionieren: weder zu groß noch zu klein

Eine passende Wärmepumpe folgt der Heizlast, dem Warmwasserprofil und dem gewählten Betriebskonzept – nicht dem Typenschild des alten Kessels.

Energiefluss

Von der Umweltwärme zum Heizkreis

Außenluft oder Erdreich liefern Umweltwärme. Verdichterarbeit hebt das Temperaturniveau an. Ein getrennter Heizwasserkreis versorgt das Gebäude.

Vereinfachtes Systembild · WärmepumpeSchema · nicht maßstäblich
Außenluft oder Erdreich liefern Umweltwärme. Verdichterarbeit hebt das Temperaturniveau an. Ein getrennter Heizwasserkreis versorgt das Gebäude. UMWELTLUFT · ERDREICH· GRUNDWASSER WÄRMEPUMPETEMPERATUR ANHEBEN STROM HEIZKREIS · GEBÄUDE NIEDRIGESNIVEAUNUTZBARESNIVEAU

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01Wärmequelle02Verdichterarbeit03Niedrige Systemtemperatur

Eine passende Wärmepumpe folgt der Heizlast, dem Warmwasserprofil und dem gewählten Betriebskonzept – nicht dem Typenschild des alten Kessels.

Heizlast bildet die Grundlage

Die Gebäudeheizlast beschreibt den Leistungsbedarf am Auslegungstag. Raumwerte zeigen zusätzlich, ob die vorhandenen Heizflächen mit der geplanten Systemtemperatur ausreichen.

Warmwasser getrennt bewerten

Personenzahl, gleichzeitige Zapfungen, Speichergröße und gewünschter Komfort erzeugen andere Lasten als die Raumheizung. Eine pauschale Leistungszugabe kann zu unnötiger Überdimensionierung führen.

Modulation und Bivalenzpunkt

Entscheidend ist nicht nur die maximale Leistung, sondern auch, wie weit das Gerät bei milder Witterung herunterregeln kann. Der Bivalenzpunkt beschreibt, ab wann ein zusätzlicher Wärmeerzeuger unterstützen soll.

  • untere Modulationsgrenze prüfen
  • Sperrzeiten nur bei tatsächlicher Relevanz berücksichtigen
  • Heizstab nicht als verdeckte Dauerlösung einplanen

Projektstart

Erst verstehen. Dann entscheiden.

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